Auf, auf – Richtung Kaivopuisto

2.1.2017

So genug in der Stadt rumgeschlendert!
Auf geht es Richtung Kaivopuisto.
Mit der Tram 2 fahre ich erstmal zum Olympiaterminaali, mache ein paar wilde Fotos von ruhig liegenden Siljaline Fähren! Sie konnten sich nicht wehren 😀

Olympialaituri

Olympialaituri – im Hintergrund die Fähre vor Katajanokka

Olympialaituri

Olympialaituri

Siljaline

Siljaline

Siljaline & Vikingline

Siljaline & Vikingline

Dann weiter mit der Tram 2 bis Kaivopuisto.

Die Kirche auf der Ecke, die Phyän Henrikin katedraali – St. Henry’s Church (wie heißt das jetzt auf deutsch?) ist mir ja schon beim ersten Mal, als ich hier war, vor gefühlten 100 Jahren aufgefallen.

Recherchieren wir mal ein wenig:
Die Kirche nennt sich Kathedrale und sieht aus wie eine Berliner Dorfkirche. Aber per Definition ist sie tatsächlich Kathedrale, weil sie der Sitz des Bischofs von Helsinki ist, also des katholischen Bistums von Helsinki. Daran sieht man auch, das der Katholizismus in Finnland eine nicht wirklich große Rolle spielt. Das katholische Bistum Helsinki ist das einzige katholische Bistum in Finnland. Ergo ist St. Henry der katholische Dom von Finnland. Gut getarnt das Teil.

Betrachten wir das Ganze mal genauer. Finnland hat ca. 5,5 Millionen Einwohner, davon sind ca. 12.000 katholisch, was ca. 0,2 % der Bevölkerung entspricht. Es gibt auch nur sieben katholische Pfarreien in Finnland,. Das geistliche Personal umfasst 61 Menschen, die sich in Priester, Ordenspriester, Mönche, Nonnen und den Bischof aufteilen.
Weitere Pfarreien befinden sich in Helsinki (2) Turku, Jyväskylä, Tampere, Kouvola und Oulu.

Zurück zur Kirche. Gebaut wurde sie zwischen 1858 und 1860 vom Architekten  Ernst Bernhard Lohrmann. Geweiht wurde sie 1906 Henrik von Uppsala, dem ersten Bischof Finnlands, katholische Kirchen sind immer irgendwelchen Heiligen gewidmet und geweiht. Auch die Glocken im Turm sind Heiligen geweiht.

Da innere soll nach einer Renovierung im Jahr 1981 sehr nüchtern und weiß sein. War selber noch nicht drin, weil ich in meiner Jugend eine Überdosis an katholischen Kirchen hatte. Aber die Kirche meiner Heimatstadt ist in den 70er Jahren umgestaltet worden und herauskam auch eine nüchterne, karge Geschichte. Unter dem Aspekt drängt es mich nicht, Phyän Henrikin von innen anzugucken.  Aber schaut euch mal hier die Slidesho an, wie schön die Kirche früher war.
Die Figuren, die Außen an der Kirche angebracht sind, sind der Hl. Petrus und Paulus, wobei ich jetzt nicht weiß, wer wer ist 😀

Phyän Henrikin katedraali – Sakristei und Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Sakristei und Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Sakristei und Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Sakristei und Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Sakristei

Phyän Henrikin katedraali – Sakristei

Phyän Henrikin katedraali – Statue rechts am Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Statue rechts am Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Statue links am Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Statue links am Kirchenschiff

Phyän Henrikin katedraali – Pforte

Phyän Henrikin katedraali – Pforte

 

 


Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s