Ein Besuch in Torkkelinmäki

30.12.2016

Heute ist ja Besuchs- und Treffentag.

Meine Eishockeykarte habe ich endlich erfolgreich eingepackt und auch die Adresse von Suvi ist abgespeichert. Nun also wieder in die Metro und bis Sörnäinen fahren. Dort in der Ecke wohnt sie. Ich kenne sogar schon ihre Straße und wußte sofort, dass dort eine Pizzeria beheimatet ist, in der ich schon mal war. Ich bin so begeistert, dass mir diese Stadt so vertraut ist.
In Sörnäinen will ich noch schnell in den S-Marketi Vaasanhalli. Der ist direkt am Metroaausgang Helsinginkatu.
Ich möchte Brot und Salz besorgen, weil man das in Deutschland als Glücksbringer für eine neue Wohnung mitbringt.
Im Supermarkt suche ich mir echt den Wolf nach dem Salz. Habe das  Gefühl, das ich Stunden im Markt rumirre, es sind aber nur wenige Minuten.

Die Systematik, nach der einige Produkte in finnischen Supermärkten eingeordnet sind, habe ich noch nicht geblickt.
Eventuell sollte man so Tutorials für Einwanderer und Touristen schreiben: “wo finde ich was?”
Wobei sich manche Zuordnung auch in Deutschland ändert, wenn eine Geschäftsleitung wieder mal den Markt umorganisiert.

Ok endlich alles gefunden und bezahlt.
Ich muß auch nicht die Helsinginkatu wieder zurück zur Hämeentie gehen, weil ich gleich die Pengerkatu hochlaufe. Hier bin ich nach dem Pizzeriabesuch nämlich schon mal runtergelaufen.
An der nächsten Straßenecke muß ich erst ein wenig rumirren, weil ich nicht weiß, wie die Strasse weiterverläuft.
Aber dank Internet on the go ist es kein Problem.
Um kurz nach halb vier stehe ich vor Suvis Tür und sie auch. Es ist toll.
Ich mag sie, seit ich sie das erste Mal sah, dieser denkwürdige erste Kantis in Berlin im August 2014.
Der Kantis ist der Stammtisch der Finnen in Berlin, der einmal im Monat stattfindet.
Wenn ich bedenke, wie sehr sich mein Leben seitdem ich finnisch lerne verändert hat, es ist unglaublich.

KIITOS

Musste mal gesagt werden.

Suvis Wohnung ist ein Traum. Mir gefällt besonders die Küchenkonstruktion. Es ist ähnlich wie in der Wohnung von Sanna-Leena und Bijay eine offene Küche. Aber um eine Art Abgrenzung zum Wohnbereich zu schaffen, hat man noch einen Schrank als Begrenzung gesetzt und auch über diesem einen Oberschrank an der Decke und mit einer Rohrkonstruktion aufgehängt. Dieser Oberschrank ist eine Vitrine, die von beiden Seiten  verglasst ist und wenn ich mich recht erinnere, auch von beiden Seiten zu nutzen ist.
Bezaubernd finde ich das.

Wir haben natürlich viel zu erzählen und über was wir reden, tja das sage ich hier nicht.
Und leider vergeht die zeit auch wieder viel zu schnell.

Das gute ist: um zur Jäähalli zum kommen, kann ich mit der Tram 3 fahren. Die erreiche ich leicht am Karhupuisto, und der ist nur ein paar Schritte von Suvis Wohnung entfernt, mitten im Herzen Kallios.

Und auf dem Weg zum Karhupuisto finde ich noch einen Weihnachtsbaum einsam im Park stehen.

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Kallio Kirkko

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Karhupuisto

 


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