Winter – Tag 3 – Ausgehen

Samstagabend – Ausgehzeit – nicht nur in Helsinki.

Am Nachmittag hatte ich Petrie von PetrieArt gefragt, wo man denn gut hingehen könnte. Ist ja immer etwas schwierig, so eine Empfehlung. Wir reden ein wenig über Musik und was mir so wichtig wäre. Ich möchte tanzen.

Petrie empfiehlt mir das Navy Jerry’s in der Hietaniemenkatu 2. Das ist leicht vom Kamppi aus zu erreichen. Es sind wirklich nur wenige Schritte die Runeberginkatu herunter.

Während ich mir den Weg bahne, beginnt es zu schneinen. Meine Stiefel sind leider etwas rutschig. Also sieht es verdammt bekloppt aus, wenn ich da so lang stakele.

Vor dem Navy Jerry’s muß ich etwas warten, bis ich eingelassen werde. Nicht sehr lange. Aber es ist schon ein Hinweis auf die Situation in der Bar.

Am Tresen bestelle ich einen Lonkero, den man aber hier nicht kennt, oder nicht kennen will, oder ich spreche chinesisch 😛
Ok dann eben ein Cider aus der Flasche.

Es gibt sehr viele gemütlich aussehende Sessel, aber keiner ist frei. Auch wenn ich willens bin zu fragen “Onko se vapaa?”  – es ist nichts frei, wo ich diese Frage anbringen könnte.

Damn fuck.

Dabei will ich fragen. 😛

Also schleiche ich mich in den kleinen Bereich, der im Navy Jerry’s als Tanzfläche vorgesehen ist.

Stehe etwas verloren an der Seite. Es ist hier zwar kein Problem alleine auszugehen, aber in gewissen Bereichen macht es auch keinen Spaß. Was gäbe ich drum, wenn jetzt eine Freundin hier wäre.

Da bis auf zwei Pärchen, die mit sich selber genug haben, niemand mehr zur Tanzfläche kommt, schnappe ich mir meine Jacke und gehe wieder zum Kamppi.

Es schneit stärker.

Mit der Metro fahre ich zum Rautatieasema. Will dem On the Rocks nochmal eine Chance geben.  Also ab zur Mikonkatu.

 

20150108-cityIMG_1257

Ich traue mich rein und entdecke, das es neben der Bar oben, die meistens so leer aussieht, noch ein Untergeschoß gibt. Dort muß ich heute abend zwar Eintritt zahlen, weil eine Band spielt.

Aber 5 € sind moderat. Und auch hier muß die Jacke an der Garderobe abgegeben werden, wobei damit das Problem entfällt: was mit ihr tun, wenn man beispielsweise tanzen will.

Heute abend spielt die dänische Band Franklin Zoo. Hier habe ich mal einen ersten Eindruck von den Jungs bei youtube gefunden.
Ich kennen mich nicht so mit Musikrichtungen aus. Auf ihrer Facebooseite sagen sie schlicht Rock. Passt schon.

Die heißen ganz gut ein.

Es macht Spaß hier zu sein und einen Lonkero konnte ich auch abgreifen. Und der ist lecker. Viel viel besser als Bier.

Gibt einige leckere männliche Wesen anzuschauen. Aber irgendwie bin ich gerade wieder zu blöd ins Gespräch zu kommen.

Nach Mitternacht, halb eins, mache ich mich auf den Heimweg. Nachtbus 97N bringt mich sicher nach Hause.

 

Karte

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